Ein Kellergeschoss aus 65 Kubikmetern Beton

Donnerstag, 05.April.2018

Foto: Wasserverband Nordhausen

Der Wasserverband errichtet im Rahmen der laufenden Hochbehältersanierung in der Nordhäuser Puschkinstraße ein neues Bediengebäude.

Ruhen werden die Bauarbeiten auf dem Werksgelände des WVN in der Alexander-Puschkin-Straße während der Trockenphase nicht. Für das neue Bediengebäude auf dem Wasserwerksgelände in Nordhausen ist das Kellergeschoss gegossen worden. Acht Fuhren Beton wurden in die Schalung gepumpt. „Insgesamt 65 Kubikmeter, also 65 000 Liter Beton haben wir hierfür verbaut“, erläuterte René Gerlach, Polier bei der bauausführenden Firma Henning Bau. „Die Betonarbeiten mussten in den vergangenen Wochen aufgrund der anhaltend kalten Nachttemperaturen immer wieder verschoben werden“, ergänzte Wasserverbandsgeschäftsführerin Carmen Lis.

Das Verfüllen nahm einen Arbeitstag in Anspruch. Nach Ostern konnte die Schalung für das Kellergeschoss zurückgebaut werden. Jetzt dauert es 28 Tage, bis der sogenannte Ortbeton komplett ausgehärtet ist. Die Wandstärke variiert zwischen 60 und 120 Zentimetern. Ruhen werden die Bauarbeiten auf dem Werksgelände des Wasserverbandes (WVN) in der Alexander-Puschkin-Straße während der Trockenphase nicht. Denn neben verschiedenen vorbereitenden Arbeiten soll noch in diesem Monat mit dem Bau der ersten Etage begonnen werden.

Das moderne Bediengebäude entsteht bis März kommenden Jahres an der Westseite der Hochbehälter und wird der neue Knotenpunkt für die Talsperren- und Pumpenleitung sowie für alle Versorgungsleitungen. Auch die gesamte Steuerungs-, Mess- und Regeltechnik, die bisher in verschiedenen Gebäuden untergebracht war, wird hier zusammengeführt. Rund 1,5 Millionen Euro investiert der Wasserverband in diese Modernisierungsmaßnahme. In Abstimmung mit der Denkmalbehörde wird das neue Funktionsgebäude eine Klinkerfassade erhalten, um sich in das Gesamt-ensemble des Wasserwerkes ein-zuordnen.

Der Bau des neuen Bediengebäudes erfolgt im Rahmen der bereits laufenden Hochbehältersanierung, die in mehreren Bauabschnitten durchgeführt wird. Erst wenn das neue Funktionsgebäude steht und in Betrieb genommen ist, können die Innenräume der 143 und 127 Jahre alten Wasserspeicher saniert werden. Diese Arbeiten sind für das kommende Jahr vorgesehen.